10 typische Fehler beim Grasanbau

10 typische Fehler beim Grasanbau

Wie in allen Bereichen, machen Anfänger oft viele Fehler. Man lernt mit der Zeit dazu und beim Grasanbau ist das nicht anders. Leute, die Cannabis schon seit 20 Jahren anbauen, sind natürlich viel fortgeschrittener als solche, die neu anfangen wollen. Manche können auch vom Marihuana-Anbau abgeschreckt werden, weil sie Angst haben zu versagen. Aus dem Grund sollte man immer die weisen Worte von Wayne Gretzky im Hinterkopf behalten: „Man verpasst 100% aller Chancen, die man nicht nutzt.“ Da Gretzky aber leider nicht viel über den Grasanbau zu sagen hatte, haben wir für euch diese Liste mit typischen Fehlern zusammengestellt, die Einsteiger beim Anbau von Weed auf jeden Fall vermeiden sollten.

1. Sprich nicht darüber. Über den Anbau von Marihuana zu reden ist ein absolutes No Go! Jeder, selbst ein guter Freund, könnte dich verraten. Behalt es deshalb lieber für dich.

2. Anbau am Fenster reicht meistens nicht.

Weibliche Cannabis Pfanne - Sour Diesel. Anbau am Fenster reicht nicht aus. (CC Wikipedia, Alapoet)
Weibliche Cannabis Pfanne – Sour Diesel. Anbau am Fenster reicht nicht aus. (CC Wikipedia, Alapoet)

Obwohl die Sonne das beste Licht für jede Pflanze bietet, funktioniert es meistens nicht, wenn man Gras zu Hause anbaut und die Fenster als einzige Lichtquelle benutzt. Cannabis-Pflanzen benötigen so viel Licht, wie du ihnen nur geben kannst. Das Sonnenlicht zu benutzen ist vielleicht billiger, aber es ist nicht effektiv. Kauf dir am Besten Lampen, wenn du Marihuana zu Hause anbauen willst.

3.Sei vorbereitet. Der Grasanbau birgt viele Tücken, die am Anfang ziemlich überwältigend sein können. Du musst deshalb auf alles vorbereitet sein. Die Graspflanzen brauchen Wasser, Nährstoffe, Licht und CO2 (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge). Die Cannabis-Pflanzen könnten von Schädlingen befallen werden oder es könnte ihnen an Nährstoffen und CO2 mangeln. Unter allen Umständen solltest du dich für den Fall vorbereiten, dass deine Graspflanzen diese negativen Anzeichen aufweisen.

4. Benutze das richtige Düngemittel. Viele Anfänger greifen oft zum erstbesten Dünger im Gartenmarkt. Die Graspflanzen werden zwar wachsen, aber nicht so gedeihen, wie du es gerne hättest. Auf der Verpackung der meisten Dünger findest du den NPK-Wert, der von großer Bedeutung ist. Er beschreibt die Konzentration von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) im Verhältnis zueinander. Für jede Wachstumsperiode (außer der Blütezeit) der Graspflanze sollte ein Dünger verwendet werden, bei dem der Stickstoff-Anteil am höchsten ist. Während der Blütezeit der Marihuana-Pflanzen sollte ein Dünger mit einem höheren Anteil an Phosphor benutzt werden.

5.Nur weil es echte Erde ist, heißt es nicht, dass die Hanfpflanze wachsen wird.

Die richtige Erde ist die Grundlage für den erfolgreichen Anbau (CC, Max Pixel)
Die richtige Erde ist die Grundlage für den erfolgreichen Anbau (CC, Max Pixel)

Oft wird angenommen, dass jede beliebige Erde von draußen genug Nährstoffe für die Cannabis-Pflanzen bietet. In Wirklichkeit ist manche Blumenerde einfach nur angepriesener Dreck. Sie könnte auch zu sauer oder basisch sein und dadurch das Keimen der Samen verhindern. Beim Grasanbau im Freien solltest du zum Boden immer zusätzlich Dünger oder auch Blumenerde hinzugeben. Achte auch darauf zu testen, ob der pH-Wert der Erde so weit wie möglich in der Mitte liegt (7.0 – neutral).

6. Sei aktiv. Wie du wahrscheinlich schon weißt, ist der Anbau von Cannabis keine passive Zeitbeschäftigung. Graspflanzen brauchen fast genau so viel Pflege wie Kinder (klingt verrückt, ich weiß!). Sie haben vom Keimen bis zum Ernten eine sehr kurze Lebenszeit, was aber nicht bedeutet, dass man sie einpflanzt und dann einfach auf das Beste hofft. Kürz sie, stutz sie, ernähr sie, bewässer sie, pfleg sie und achte darauf, dass deine Hanf-Pflanzen genug Licht, CO2 und Luft bekommen.

7. Lass die Wurzeln nicht mit dem Topf verwachsen. Was viele Neulinge wahrscheinlich nicht wissen, ist, dass die Wurzeln der Marihuana-Pflanze unglaublich schnell wachsen. Wenn sie in einem Topf sind, wachsen die Cannbis-Wurzeln normalerweise am Innenrand des Topfes entlang bis sie den Boden erreichen. Wenn der Blumentopf zu klein ist, könnten sie mit dem Topf verwachsen und eingehen. Pflanz die Hanf-Pflanzen unbedingt von einem kleineren in einen größeren Topf um, nachdem sie um ein beträchtliches Stück gewachsen sind.

8. Stutz die Cannabis-Pflanzen nicht wie verrückt.

Das Stutzen von Cannabis ist notwendig (By Cannabis Pictures (Cut the crop) [CC via Wikimedia Commons)
Das Stutzen von Cannabis ist notwendig (By Cannabis Pictures (Cut the crop) [CC via Wikimedia Commons)
Vielleicht hast du schon irgendwoher gehört, dass das Stutzen von Pflanzen ihr Wachstum verstärkt, oder dass Pflanzen umso mehr wachsen, je mehr man sie stutzt. Das ist auch zum Teil richtig, allerdings ist das kein Grund dafür, praktisch die ganze Marihuana-Pflanze zu stutzen. Das führt nur dazu, dass die Graspflanze geschwächt wird und möglicherweise stirbt.

9. Keine Panik! Die meisten auftretenden Probleme beim Grasanbau sind das Resultat von Fehlern, die auch wieder rückgängig gemacht werden können. Wenn zum Beispiel die Blätter der Cannabis-Pflanze anfangen gelb zu werden oder zu verwelken, könnte ihnen einfach nur ein bestimmter Nährstoff fehlen. Manche Blätter verwelken auch wegen Lichtmangel oder natürlichen Prozessen. Generell steckt kein schwerwiegendes Problem dahinter.

10. Lesen, lesen, lesen.

Grasanbau ist ganz leicht wenn 10 typische Fehler vermieden werden
Im Internet gibt es viele hilfreiche Informationen für einen erfolgreichen Anbau (Screenshot)

Je mehr Wissen man hat, desto weniger Fehler wird man machen. Die meisten Fehler beim Anbau von Marihuana wurden schon von jemand anderem gemacht, also lern von ihnen!

Wenn du diese Tipps befolgst und die Fehler vermeidest, sollte deinem erfolgreichen Grasanbau nichts mehr im Wege stehen. Wir wünschen dir viel Spaß beim Anbauen von Cannabis!

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