Ihr kennt sie vielleicht unter dem Namen Cannabutter – den so wird die Cannabisbutter auch genannt und sie ist die Grundlage für die unterschiedlichsten Rezepte mit Cannabis.

Du denkst man kann Cannabis nur rauchen?

Falsch, denn in der heutigen Zeit ist noch so viel mehr möglich. Immer beliebter wird daher auch das Kochen mit dem grünen Kraut. Gerade Gourmets, die in ihrer Freizeit schon einiges an Erfahrung mit Cannabis sammeln konnten, sind verrückt nach den neusten Rezepten. Fast alles lässt sich so verfeinern. Egal, ob Dessert oder Hauptspeise – fast alles geht auf die Basis von Cannabisbutter zurück.

Diese Butter kannst du dir natürlich auch zu Hause herstellen. Dafür benötigst du nur ein paar Hilfsmittel und die richtigen Tipps, die wir dir gerne geben. Manche Dinge muss man bei der Zubereitung eben doch beachten. Niemals vergessen – immer auf die richtige deines Cannabis achten.

 

Die richtigen Hilfsmittel finden deine Cannabisbutter

 

Eigentlich ist es ja ganz einfach – du brauchst nur Cannabis, Butter und Wasser. Eigentlich. Das Gras sollte natürlich im Vorfeld gemahlen werden, aber das kannst du natürlich auch selbst übernehmen. Das Cannabis sollte dabei sehr fein sein. So entsteht mehr Oberfläche, von der sich das Cannabisöl losen wird. Die beste Qualität hat das Cannabis übrigens, wenn du es vorher kurz erhitzt und dann zu einer Butter verarbeitest.

Diese Hilfsmittel solltest du für die Zubereitung im Haus haben:

  1. Töpfe
  2. Ein sehr feines Sieb
  3. Einen Behälter aus Glas zur Lagerung der fertigen Butter

 

Rezepte gibt es für diese Art von Butter natürlich viele. Was ihr mögt, müsst ihr selbst ausprobieren, denn bekanntlich ist ja kein Geschmack gleich.

Als Hilfe haben wir euch in den folgenden Abschnitten 15 Tipps für die perfekte Cannabisbutter aufgelistet.

 

 

15 Tipps – So gelingt die perfekte Cannabisbutter

 

Eigentlich ist die Herstellung von Cannabisbutter eine ziemlich simple Angelegenheit – mehr als Wasser, Cannabis und Butter braucht man ja nicht. Eigentlich, denn ein paar Kleinigkeiten solltest du natürlich trotzdem beachten, damit das Ergebnis auch genauso wird, wie du es dir vorgestellt hast. Äußerlich, sowie innerlich.

 

Cannabisbutter Tipp 1: Die richtige Zubereitung von Cannabis Rezepten beginnt für die Cannabisbutter

 

In fast jedem Gebäck, welches Cannabis enthält, befindet sich die Cannabisbutter.

Wieso?

Cannabinoide lösen sich besonders leicht in Fett. Je höher also der Fettanteil eines Lebensmittels ist, desto mehr kann es die Inhaltsstoffe von Cannabis aufnehmen. Darum ist Butter geradezu perfekt. Der Tipp – wenn der Fettgehalt der benutzten Butter höher ist, als üblich, dann verbindet sie sich viel leichter mit dem THC. Beides muss nun nur noch für eine gewisse Zeit zusammen gekocht werden.

 

 

Cannabisbutter Tipp 2: Hohe Temperaturen vermeiden

 

Zu hohe Temperaturen zerstören die Cannabinoide und das ist natürlich nicht gut. Der Sinn an der ganzen Sache geht dabei verloren. Deshalb solltest du die Temperatur immer im Blick haben.

Der Siedepunkt von Cannabinoiden liegt übrigens bei rund 145 Grad. Nach dem Kochen werden mi dem Sieb dann die Reste der Pflanze von der eigentlichen Butter getrennt. Noch ein Tipp – jedes Rezept, welches Butter als Zutat vorsieht, kann mit Cannabisbutter zubereitet werden.

Nicht zu hohe Temperatur bei der Herstellung von Cannabisbutter

Cannabisbutter Tipp 3: Hanfsamen als Alternative verwenden?

 

Der Unterschied zwischen Cannabis und Hanfsamen mag zwar relativ groß sein, jedoch können die kleinen Samen einen wirklich guten Ersatz für deine Butter darstellen. Der große Vorteil dabei ist nämlich, dass sie kein THC enthalten und somit auch nicht unter das Betäubungsmittel fallen.

Du kannst sie also in jedem Laden frei kaufen – natürlich nur, wenn du bereit bist auf die Wirkung von THC zu verzichten.

Hanfsamen sind eine gute Alternative für Cannabis – So kann man auch eine gute Butter erstellen

Die Herstellung einer Butter dabei ist ähnlich, denn mehr als Wasser und Butter ist auch hier nicht nötig. Auf der anderen Seite lassen sich mit Hanfsamen auch eine ganze Menge anderer Gerichte verfeinern. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Fast jedes Lebensmittel verträgt sich mit Hanfsamen.

 

Cannabisbutter Tipp 4: Von den vielen Töpfen

 

Sogar Bäcker schwören immer auf Cannabisbutter als wertvolle Zutat für alle möglichen Gebäcke – und das mag schon etwas heißen. Vor allem bei medizinischem Bedarf ist das eine einzigartige Lösung. Kreativität muss du dabei schon haben, aber selbst kleine Tipps zu Hilfsmitteln oder richtigen Umgebung können dir helfen, perfekte Ergebnisse zu erzielen. Cannabis verbessert nicht nur geschmacklich die Butter, sondern erzeugt auch eine einzigartige Wirkung.

Welche Tipps gibt es denn nun in Sachen Hilfsmittel?

Nun, darüber brauchst du dir eigentlich nicht allzu viele Gedanken zu machen, denn in einem gut gestellten Haushalt sind meist bereits alle Utensilien vorhanden. Dazu zählen ein Herd, Töpfe, Schüsseln, ein Sieb und ein Löffel. Die meisten Dinge kannst du bestimmt auch schnell noch um die Ecke besorgen. Möchtest du gleich noch mit der Cannabisbutter backen, empfiehlt es sich, gleich noch eine Form zu besorgen.

 

Cannabisbutter Tipp 5: Eine gute Belüftung

 

Cannabis ist ein Produkt mit einem äußerst stark riechenden eigenen Geruch – das dürfte dir ja bereits bekannt sein. Und dieser Geruch kann durchaus lange in der Küche stehen. Möglicherweise kommt unangemeldeter Besuch und dann wird es unangenehm.

Gerade bei Butter-Rezepten, die viel Cannabis vorsehen, solltest du dir vorher über ausreichend Belüftung Gedanken machen.

Sollte deine Küche nämlich kein Fenster haben – oder auch eines, was genau den Nachbar belästigen würde -, dann wäre es ratsam, wenn du wenigstens eine Dunstabzugshaube hättest. Ja, die ist teuer, aber, wenn du öfters mit Cannabis backst oder kocht, dann wird sich diese Anschaffung mit Sicherheit auch lohnen.

 

Cannabisbutter Tipp 6: Cannabisbutter zubereiten als Laie?

 

Brauchst du denn nun eine gewisse Erfahrung, wenn du mit Cannabis arbeiten und eine Butter herstellen möchtest?

Keine Angst, besondere Kenntnisse in der Küche sind für diese Aufgabe zum Glück nicht nötig. Sogar vollkommene Laien können eine perfekte Cannabisbutter erstellen und somit auch andere Rezepte mit dem Kraut gut meistern.

Die einzige Bedingung – mit einem Ofen oder Herd solltest du schon einmal Kontakt gehabt haben. Du solltest mindestens wissen, wie man ihn bedient. Die einfachen Rezepte aus Büchern und dem Netz sind dann auch für jeden Anfänger relativ leicht nachzukochen. Sie sind alle sehr detailreich beschrieben, sodass du eigentlich keine Fehler machen kannst. Mit etwas Übung kannst du die jeweiligen Rezepte dann auch etwas abwandeln. Das macht nicht nur Spaß, sondern erweitert auch die eigene Kreativität.

 

Cannabisbutter Tipp 7: Weniger ist mehr

Rauchen und das Verzehren von Cannabis ist dasselbe?

Mit Sicherheit nicht, denn hierbei entstehen ganz unterschiedliche Wirkungen. Viele Menschen wissen das allerdings noch nicht. Abhängig ist das Ganze natürlich immer davon, wie viel Cannabis du verwendest, wie es sich zusammensetzt und wie dein Körper es selbst tolerieren kann.

Raucht man Gras, dann nimmt man nicht sehr viele Cannabinoide in sich auf, trotzdem tritt meist die Wirkung sofort auf. Isst du aber nun Gerichte mit Cannabisbutter, dann wird die Wirkung eher in Schüben und nicht direkt einsetzen.

Wieso?

Die Stoffe nehmen den Umweg über deinen Magen, um in deinen Kreislauf zu gelangen. Wer eine schnellere Wirkung erzielen möchte, setzt daher oft auf einen höheren Gehalt an Cannabis. Das ist aber falsch, denn beginnen sollte man mit einer möglichst geringen Dosis an THC.

 

Cannabisbutter Tipp 8: Gute Blüte, schlechte Blüte

 

Eine Sorge, die vielleicht auch in deinem Kopf steckt – verschwende ich nicht mein gutes Gras, wenn ich damit eine Butter zubereite?

Gedanken, die gerade, wenn man gerne mal raucht, nicht unberechtigt sind. Aber keine Angst – du musst gar nicht die guten Blüten einer Pflanze verwenden, denn so gut wie alle Teile sind für die Zubereitung von Speisen geeignet. So auch die Wurzel, die Stängel, kleine Äste oder Blätter. Allerdings ist in diesen Teilen der Pflanze der Anteil an THC nicht wirklich hoch.

Du musst also Abstriche machen. Es gilt – je hochwertiger die verwendeten Teile sind, desto besser ist die Wirkung auch im Essen. Du solltest also trotz allem auf eine gute Qualität achten. Schimmel oder ähnliche Probleme sollten nicht auftreten.

Gutes oder schlechtes Cannabis?

Cannabisbutter Tipp 9: Einfach loshacken

 

Falsch.

Auch, wenn es früher Gang und Gebe war, das Gras einfach nur klein zu schneiden und über die Butter zu streuen, solltest du das lieber nicht so machen. Selbst in zahlreichen Rezepten für Kekse oder Brownies wurde diese Technik angepriesen.

Aber für eine gute Butter solltest du dir etwas mehr Mühe machen. Schließlich spielt das Aussehen und auch die Wirkung eine ziemlich große Rolle. Cannabutter ist auf dem Vormarsch.

Natürlich ist für eine qualitativ hochwertige Zubereitung der Aufwand etwas größer, da man aber meist größere Mengen an Cannabisbutter erstellt, lohnt sich das Ganze wieder. Du wirst schon sehen.

Ein Grinder sollte in jedem Fall für die Zerkleinerung von Cannabis verwendet werden um Cannabisbutter

Anleitungen dafür gibt es natürlich überall und die Rezepte dafür kannst du ganz nach deinem Geschmack erweitern. Und so geht es auch schon weiter.

 

Cannabisbutter Tipp 10: Kreativität ist alles!

 

Den Geschmack der Cannabisbutter kann man natürlich zur Weiterverarbeitung noch weiter verbessern und an die persönlichen Vorlieben anpassen. Aufpeppen geht eben immer – egal, ob mit Zucker, Gewürzen oder Kräutern. Entscheidend ist dabei immer das Endergebnis.

Es gibt herzhafte Cannabisbutter mit Knoblauch oder Basilikum. Mit Chili oder Pfeffer verfeinert entsteht dann ein ganz besonderer Kick.

Natürlich gibt es auch fruchtige Varianten der Cannabisbutter. Dazu fügt man einfach Äpfel, Zitronen oder Orangen hinzu. Dann darf aber auch der Zucker nicht fehlen. Magst du es noch süßer? Wie wäre es dann mit Kakao, Kokos oder anderen Süßigkeiten? Hier ist wirklich alles erlaubt.

Wie du siehst, sind deine Möglichkeiten grenzenlos. Du kannst auch gerne Zutaten verwenden, die sonst Rester geworden und in den Müll geflogen werden. So machst du auch noch etwas Gutes für deine Umwelt.

Du musst einfach mit Mut an die Zubereitung herantreten. Alles Weitere regelt die Kreativität.

 

Cannabisbutter Tipp 11: Arbeitsschutz beachten

 

Vielleicht ist dir diese Tatsache nicht so ganz bewusst, doch auch bei der Zubereitung von Cannabisbutter solltest du an einen gewissen Arbeitsschutz denken. Schließlich wird hier mit sehr heißem Wasser und Fetten gearbeitet. Spritzen diese auf deine ungeschützte Haut, dann könnte das nicht nur unangenehm, sondern auch schmerzhaft werden. Daher empfehlen wir dir lange Oberbekleidung und eventuell sogar Handschuhe.

Trotzdem können natürlich Verletzungen und Unfälle passieren – das liegt in der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen. Besonders, wenn du vorher das Cannabis geraucht hast. Das solltest du besser unterlassen, denn beim Herstellen von Cannabisbutter ist ein klarer Kopf und ein volles Bewusstsein nicht ganz verkehrt.

Wie viel Zeit solltest für die Zubereitung eigentlich einplanen?

Nun, das ist unterschiedlich und hängt von dem jeweiligen Rezept ab. Mit mindestens einer halben Stunde musst du aber wohl rechnen. Am besten nimmst du dir aber mehr Zeit, denn es kann auch mehrere Stunden oder gar einen ganzen Tag dauern.

 

Cannabisbutter Tipp 12: Empfohlene Zutaten und Materialien

 

Damit du bei der Auswahl des richtigen Rezeptes nicht ganz auf dich alleine gestellt bist und gar noch verzweifelt – bei der Menge an Informationen und Anleitungen aus dem Netz nicht ausgeschlossen -, folgt nun eine Liste der empfohlenen Zutaten und Materialien:

  • Cannabis/Marihuana
  • Butter
  • Hölzerner Kochlöffel
  • Zwei Siebe
  • Behälter aus Kunststoff
  • Wasser
  • Mehrere Töpfe
  • Herd
  • Mixer

 

Cannabisbutter Tipp 13: Was du beim Zermahlen beachten musst

 

Alle Zutaten liegen bereit?

Super, denn jetzt kann es losgehen. Das Cannabis muss zermahlen werden. Per Hand verwendest du dafür einen einfachen Meißel aus Stein, jedoch ist ein Stabmixer viel effizienter. Der spart dir eine Menge Zeit und schon entsteht eine cremige Paste.

Das Gras sollte möglichst fein sein, dann kann es sich besser mit den Ölen der Butter verbinden.

Jetzt kannst du dir einen normalen Kochtopf bereitstellen, den du zu einem Drittel mit Gras füllst. Hast du nur sehr wenig Cannabis, dann wählst du einen kleineren Topf. Das Verhältnis muss einfach stimmen.

Die Butter muss nun in Stücke geschnitten werden. Das Verhältnis zu dem Cannabis sollte dann 1:4 betragen. Pro ein Viertel Kilogramm Butter wird dann noch ein Liter Wasser dazugegeben. Das Verhältnis sollte möglichst genau passen, so verhindert man, dass das Ganze am Ende überläuft.

 

Cannabisbutter Tipp 14: Jetzt wird’s heiß

 

Denn jetzt werden Butter und das Cannabis erhitzt. Das kannst du natürlich ganz schnell machen, aber – wie vorher bereits beschrieben – so verlierst du die wertvollen Inhaltsstoffe THC und CBD. Langsam ist also besser. Experimentieren kannst du natürlich trotzdem.

Während die Butter nun kocht, musst du immer mal wieder rühren. Wird die ganze Masse zu dick, dann einfach etwas Wasser dazugeben. Das kannst du so oft machen, wie du möchtest.

Wie erkennst du aber nun, dass die Cannabisbutter fertig ist?

Auch das ist nicht so schwer, denn sobald sich die Flüssigkeit von der Butter löst, ist es geschafft. Das Öl muss dabei nur an der Oberfläche schwimmen. Wie lange es dauert, können wir dir auch nicht sagen. Vielleicht stehst du den ganzen Tag in der Küche – aber versprochen, es lohnt sich.

Cannabisbutter sollte mal langsam erhitzen

 

Cannabisbutter 15: Die letzten Schritte

 

Die Flüssigkeit wird zum Schluss in einen Behälter gegeben und so von dem Cannabis getrennt. Dabei kannst du es mit Handschuhen anfassen und über einem Sieb ausdrücken. Vergiss aber nicht den Behälter darunter. Mit dieser Methode wirst du mehr Öl erhalten und du verschwendest nicht so viel davon.

Cannabis einfach so wegzuwerfen, wäre sowieso keine gute Idee. Auch aus den Resten lassen sich noch leckere Dinge machen. Sei es ein Brotaufstrich oder auch eine Soße. Selbst in den kleinsten Teilen stecken noch die wertvollen Inhaltsstoffe.

Nach dem Filtern kann die noch flüssige Butter in den Kühlschrank und wird so nach ungefähr einem Tag zu einem festen Stück. So ist sie für ungefähr 2 Wochen haltbar, im Gefrierfach auch länger.

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